Für die Schule unbrauchbar?

Eine kleine Korpusstudie zum Mittellateinischen

Autor/innen

  • Dorit Funke Universität Bielefeld
  • Mona Henke-Bockschatz Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock

DOI:

https://doi.org/10.11576/pflb-6314

Schlagworte:

Kanon, Mittellatein, Grammatik, Korpusanalyse, Sprachwandel Latein, Lateinunterricht

Abstract

Das Latein des Mittelalters hat den Ruf, von minderwertiger Qualität und somit nur bedingt für den Schulunterricht einsetzbar zu sein. Zu groß sei der Unterschied zum klassischen Latein (z.B. der Gebrauch des Akkusativ mit Infinitiv [ACI]), und es würde die Schüler*innen eher verwirren, als dass die Texte eine Bereicherung für sie darstellten. Für diesen Beitrag wurde eine Reihe von mittelalterlichen Texten, die von beiden Autorinnen selbst für eine Verwendung an der Schule zusammengestellt wurden, auf bestimmte grammatische Strukturen hin untersucht (ACI, Partizipialkonstruktionen, Gerundium und Gerundivum). Ziel ist es herauszufinden, ob und wie weit das Mittellateinische dieser Texte vom klassischen Latein abweicht und ob ein Einsatz im Schulunterricht durchaus vertretbar ist. Der Beitrag stützt sich dabei auf die Ergebnisse der Masterarbeit von Mona Henke-Bockschatz.

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Veröffentlicht

2023-06-05

Zitationsvorschlag

Funke, D., & Henke-Bockschatz, M. (2023). Für die Schule unbrauchbar? Eine kleine Korpusstudie zum Mittellateinischen. PFLB – PraxisForschungLehrer*innenBildung, 5(3), 193–205. https://doi.org/10.11576/pflb-6314