Freundschafts- und Hilfebeziehungen Geflüchteter in der Berufsschule

Autor/innen

  • Kirsten Rusert Universität Vechta
  • Margit Stein Universität Vechta

DOI:

https://doi.org/10.11576/pflb-5875

Schlagworte:

Freundschaft, Hilfeverhalten, interkulturelle Begegnung, Vielfalt, Peer-Beziehungen, Jugendlicher, interethnische Freundschaft, Flucht, Geflüchtete, Ausbildung, Berufsschule

Abstract

Vor dem Hintergrund des hohen und stark zunehmenden Anteils an jungen Menschen, die mit Fluchterfahrungen nach Deutschland kommen, gewinnt die Inklusion dieser geflüchteten Menschen an Bedeutung; Inklusion bezieht sich dabei nicht nur auf strukturelle Aspekte, wie die Schaffung von Teilhabemöglichkeiten etwa in der Schule oder auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch auf informelle Aspekte, wie positiv erlebte Begegnungen und Freundschaften mit einheimischen Gleichaltrigen. Der vorliegende Beitrag erfasst die positiv erlebten Beziehungen junger geflüchteter Menschen zu einheimisch-deutschen Gleichaltrigen in der Berufsschule basierend auf eine qualitative Interviewstudie mit 33 Geflüchteten und diskutiert dabei auch die Rolle dieser Beziehungen für den schulischen Erfolg sowie für das schulische und allgemeine Wohlbefinden. Aus dem Datenmaterial heraus konnten drei unterschiedliche Typen von freundschaftlichen sozialen Einbindungen junger Geflüchteter in die Berufsschulklassen gebildet werden. Die Pole reichen hierbei von jungen Menschen, die in vielfältige wechselseitige intra- wie interethnische Beziehungen eingebunden sind, bis hin zu Personen, die nur eine enge Freundschaft pflegen, oder jene, die – aus unterschiedlichsten Gründen – sozial isoliert sind.

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Veröffentlicht

2022-11-17