Vom Konzept in den Unterricht: Wie geht es nach der Entwicklung und Erprobung des Kurskonzeptes Basiskurs Naturwissenschaften weiter?

Autor/innen

  • Cornelia Stiller Universität Bielefeld; Oberstufen-Kolleg an der Universität Bielefeld
  • Andreas Stockey Oberstufenkolleg an der Universität Bielefeld
  • Matthias Wilde Universität Bielefeld

DOI:

https://doi.org/10.4119/pflb-3301

Schlagworte:

Transfer, Innovation, Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung

Abstract

Im Sinne des Versuchsauftrages des Oberstufen-Kollegs und einer nachhaltigen Entwicklung von Unterrichtskonzepten im Rahmen von Praxisforschung sollte das Kurskonzept Basiskurs Naturwissenschaften nicht ausschließlich für das Oberstufen-Kolleg entwickelt und erprobt werden, sondern war mit dem Anspruch verbunden, es auch anderen Schulen zur Verfügung zu stellen. Innovationen an andere Schulen zu transferieren, gilt als schwierig und benötigt viel Zeit, insbesondere, wenn die zu implementierenden Innovationen anderenorts entwickelt wurden. Auch Maßnahmen, die im Rahmen von Praxisforschung entwickelt und erprobt wurden, sind davon nicht ausgenommen. Diese Innovationen sind ebenfalls in einem spezifischen Kontext entstanden, der sich vom Kontext und den Strukturen an anderen Schulen unterscheidet. Gemäß dem aktuellen Forschungsstand wird empfohlen im Rahmen eines Transferprozesses für die Rezipient*innen Gelegenheiten zu schaffen, die ihnen eine „Rekontextualisierung“ bzw. ein „Nacherfinden“ der Innovation ermöglichen. Im Rahmen dieses Beitrags sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Rahmenbedingungen für einen Transfer des Kurskonzeptes gestaltet sein könnten und wie diese Innovation den Weg an andere Schulen finden kann.

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Veröffentlicht

2020-02-19