Chancen und Herausforderungen der Einführung von Kinderrechteschulen

Eine qualitative Befragung von Schulpersonal und Schüler*innen

Autor/innen

  • Margit Stein Universität Vechta
  • Benjamin Möbus Universität Vechta
  • Justus Schmitz Universität Vechta
  • Theresia Seidel Universität Vechta

DOI:

https://doi.org/10.11576/pflb-8927

Schlagworte:

Kinderrechteschule, Kinderrechte, UNICEF

Abstract

Kinderrechteschulen sind Bildungseinrichtungen, welche die UN-Kinderrechtskonvention als Leitprinzip für Schulstruktur, Unterricht und Schulkultur verankern, indem sie Schutz-, Förder- und Partizipationsrechte systematisch umsetzen. Die Studie untersucht Chancen und Herausforderungen ihrer Einführung. Methodisch wurden qualitative Interviews an drei Schulen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit Schüler*innen und Schulpersonal (Schulleitungen, Leitungen des Offenen Ganztags, Lehrkräften) geführt, das wesentlich in den Steuerungsgruppen zur Einführung der Kinderrechteschulen aktiv ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Schulen bereits vor der Zertifizierung Maßnahmen zum Schutz, zur Förderung und zur Partizipation von Kindern etabliert hatten, die durch das Programm sichtbar gemacht, verstärkt und dauerhaft verstetigt wurden. Besonders positiv bewerteten das Personal und die Schüler*innen die gesteigerte Partizipation. Herausforderungen bestanden vor allem in Widerständen einzelner Lehrkräfte und Eltern sowie in organisatorischen Anforderungen. Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden Information und Einbindung aller Beteiligten, um Kinderrechte nachhaltig im Schulalltag zu verankern.

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Veröffentlicht

2026-05-12

Zitationsvorschlag

Stein, M., Möbus, B., Schmitz, J., & Seidel, T. (2026). Chancen und Herausforderungen der Einführung von Kinderrechteschulen: Eine qualitative Befragung von Schulpersonal und Schüler*innen. PraxisForschungLehrer*innenBildung. Zeitschrift für Schul- Und Professionsentwicklung. (PFLB), 8(1), 56–83. https://doi.org/10.11576/pflb-8927